Zwei Siege und zwei knappe Niederlagen / "Vierte" feiert Klassenerhalt

TuS Halver – StR Altena 6:9

Nach dem die Altenaer in der Vorwoche bereits den Tabellenzweiten ärgerten, war nun der Tabellendritte aus Halver an der Reihe. Erneut stand das Spiel der Altenaer unter der Aufsicht eines Oberschiedsrichters. Dieses Mal endete die Partie trotzdem zu Gunsten der Breitenhagener. Von beiden Teams wurden Schläger bemängelt. Dies verhinderte den Traumstart der Altenaer in den Doppeln aber nicht. Alle drei Doppel gingen an die Altenaer. Halver gab sich aber noch nicht geschlagen, sie kämpften sich mit Siegen über Krenz, Klose und Willschütz zurück in die Partie. Die glatten Erfolge vom genesenen Kowitz gegen Oversohl und Arndt gegen Pawlowske brauchten die Altenaer wieder in Führung. Baudisch hatte den alten Abstand gegen Meyer auf dem Schläger, am Ende unterlag dieser aber im 5. Satz, somit stand es zur Halbzeit 5:4. Diesen Vorsprung baute Krenz im Anschluss im Duell der „Einser“ gegen Scheffzik noch aus. Kloses Niederlage gegen Born egalisierte Kowitz im Spiel gegen Dalli, welches bei einer 2:1-Führung für Kowitz beendet war, da der Spieler Dalli vom Oberschiedsrichter nach bereits zwei Punktabzügen zuvor disqualifiziert wurde. Nach Willschütz Niederlage gegen Oversohl lag es nun an Baudisch und Arndt den Sieg perfekt zu machen. Baudisch machte den Anfang gegen Pawlowske und auch Daniel Arndt blieb im zweiten Einzel ungeschlagen, was auch gleichzeitig den Sieg bedeutete.

 

TTC Kalthof – StR Altena 9:6

Das Schlusslicht der Bezirksklasse reiste am Samstag zum Auswärtsspiel zum TTC Kalthof. Wie bereits so häufig in dieser Saison standen de Vorzeichen nicht gut, da Merz noch am Donnerstag verletzungsbedingt absagen musste, dennoch verkauften die Altenaer sich sehr gut. Dem Rückstand aus den Doppeln liefen die Altenaer um Spitzenspieler Roberg aber vergeblich hinterher. Die erwartete Niederlage vom Ehlert gegen Fiebach egalisierte der besagte Roberg gegen Woelk. Da die „Mitte“ an diesem Tag ohne Punktgewinn blieb (0:4) enteilten die Hausherren. Aus den nächsten vier Einzeln holten die Altenaer dann aber drei Punkte, sodass man nochmal zum TTC Kalthof aufschließen konnte. Thomas Weckwerth erzielte hier seinen ersten Saisonsieg. Die anderen zwei Punkte holten Mattka und Ehlert. In der „Mitte“ kam es dann zu Schlüsselspielen. Christian Mattka hatte gegen Menze den Ausgleich auf dem Schläger, doch eine 2:1-Führung reichte am Ende nicht aus. Durch die Niederlage von Müller gegen Bendicks zogen die Hausherren dann auf 8:5 davon. Weckwerth verkürzte durch seinen zweiten Sieg nochmal, doch Mattka H. unterlag anschließend glatt in drei Sätzen. Besonders ärgerlich, da der erste Satz im Schlussdoppel bereits gewonnen wurde.

 

TuS Bierbaum – StR Altena III 9:6

Mit dem Gedanken eines schnellen Endes reiste die „Dritte“ am Samstag nach Bierbaum. Der Tabellenletzte spielte gegen den Ersten. Die Vorzeichen waren klar, doch am Ende zeigten die Galgenköpfe ihre vermutlich beste Saisonleistung. Bis Donnerstag bestand die Mannschaft noch aus den ersten sechs, doch dann mussten die Altenaer gleich auf drei Akteure verzichten (Benzler, Mattka und Jost), dafür sprangen die beiden ältesten Müller und Neuhaus ein. Diese bildeten auch gleich das Doppel 1, sodass Ossenberg/Gerland das Doppel 3 bildeten, welches sie auch gewannen. Diese beiden Akteure sollten auch in diesem Spiel ihre besten Momente haben. Fünf der sechs Punkte erspielte das Duo. Nach 1:2 aus den Doppel und 0:2 am vorderen Paarkreuz besiegte zunächst Gerland überraschend Bewernick und Ossenberg bezwang Helleberg. Müller hatte gegen Seyfried den Ausgleich auf dem Schläger, doch am Ende reichte es nicht, sodass es mit der Niederlage von Neuhaus zur Halbzeit 3:6 aus Altenaer Sicht stand. Kirsche verlor anschließend durch großes Pech gegen Bierbaums Spitzenspieler Wendt in fünf Sätzen. Anschließend drehten die Altenaer noch einmal aus. Döhler bezwang Schulte und Ossenberg/Gerland brauchten dieses Mal für ihre Gegner nur drei Sätze, bis sie sich gratulieren lassen konnten. Am unteren Paarkreuz gab es erneut nicht zu holen. Müller unterlag erneut denkbar knapp, sodass der Niederlage dann nicht mehr abzuwenden war. Dennoch nicht auszudenken, was da in Bestbesetzung möglich gewesen wäre.