Saisonrückblick

Nach einer ernüchternden Hinrunde legte die Mannschaften des TV StR Altena teils ordentliche Rückrunden hin. Nichtsdestotrotz stiegen am Ende zwei der vier Teams ab. So ist die 2. Mannschaft nächste Saison wieder in der Kreisliga anzutreffen und die „Dritte“ muss nach zwei Jahren Zugehörigkeit zur Kreisliga wieder den Rückschritt in die 1. Kreisklasse antreten, wo man in der kommenden Saison aller Voraussicht nach auf die 4. Mannschaft treffen wird.

 

Die erste Mannschaft beendet die Saison nach einer überragenden ersten Hälfte der Rückrunde am Ende „nur“ auf dem siebten Tabellenplatz. Die Rückrunde war dennoch meist nicht nur von Spaß geprägt. Woche um Woche mussten sich die Jungs mit einem Oberschiedsrichter herumschlagen und auch der häufiger kränkelnde Spitzenspieler Krenz konnte seiner Mannschaft nicht mehr wie gewohnt helfen. Die Mannschaft sorgte früh in der Rückrunde für den Klassenerhalt.  In den ersten sechs Rückrundenspielen blieb man fünf Mal unbesiegt. Man schnupperte Kurzzeitig sogar noch am 5. Tabellenplatz. Nachdem Sieg gegen Eiserfeld begann aber die Talfahrt für die „Erste“ aus den letzten fünf Spielen entsprang am Ende nur noch gegen Grundschöttel Zählbares, sodass man Ende noch auf den 7. Tabellenplatz zurückfiel und sogar noch von Valbert überholt wurde. Wie schon in der Hinrunde und der letzten Saison erspielte die beste Bilanz Carsten Baudisch (18:10). Eine sehr starke Rückrunde erspielte ebenfalls Felix Klose. Nach einer für seine Verhältnisse eher schwachen Hinrunde, zeigte er besonders im Endspurt der Saison, dass er sich mit den ganz großen der Liga messen kann. Verlierer der Rückrunde war leider Michael Willschütz. In der Hinrunde katapultierte sich der Kapitän noch mit starken Leistungen zu eine Karrierehoch in seiner TTR-Historie. In der Rückrunde schwankten die Leistungen am Ende stand lediglich eine 4:16-Bilanz auf seinem Konto. Ein weiterer Lichtblick ist die Etablierung von Christian Mattka in die erste Mannschaft. Wenn er gebraucht wurde, war er da und überzeugte größtenteils. Besonders erwähnenswert sein starkes Ergebnis gegen Netphen.

Was die Altenaer auch in dieser Saison wieder auszeichnete war die Doppelstärke. Zwei der drei Stammdoppel waren am Ende der Saison unter den besten 10 der Doppelrangliste zu finden. Krenz/Willschütz (18:8) beendeten die Saison sogar erneut unter den besten fünf. Kowitz/Baudisch stellten sogar das beste Doppel drei der Liga (9:2).

 

Den Klassenerhalt verpasst hat leider die zweite Mannschaft. Nach null Punkten aus der Hinrunde verbesserte die Mannschaft aber immerhin diesen Wert noch. Am Ende standen vier Punkte auf dem Punktekonto der „Zweiten“. Ein „geschenkter“ Sieg von Westig und ein verdienter Sieg gegen ersatzgeschwächte Letmather bedeuteten am Ende, dass man die Saison nicht zu null beendet. Die Personalprobleme aus der Hinrunde konnten über die meiste Zeit kompensiert werden. Christian Mattka zeigte wie auch in seinen Spielen in der „Ersten“, dass er besser als eine 0:15-Bilanz aus der Hinrunde ist. Einen neuen Anlauf startete er in der „Mitte“, wo er sofort zu überzeugen wusste. Nun gewann er aber auch Spiele wenn er ans obere Paarkreuz rückte. Am Ende steht ein leicht positive Bilanz (8:7) auf seinem Konto. Ein weiterer Spieler zeigte in der Rückrunde seine Stärke. Nach einer Knieverletzung präsentierte sich Roberg mit einer 7:9-Bilanz sehr stark am oberen Paarkreuz.

 

Nach der sehr schwachen Hinrunde waren die Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Kreisliga schon sehr gering für die 3. Mannschaft. Als Ziel rief man in der Mannschaft aus, so viele Punkte wie möglich zu holen und am Ende einen Neuanfang in der 1. Kreisklasse startet. Das Ziel die null vom Punktekonto zu entfernen, schaffte die Mannschaft von Martin Döhler direkt im ersten Spiel gegen Werdohl, als man einen starkes 8:8 erkämpfte. In der gesamten Rückrunde präsentierte sich die Mannschaft sehr gut, das häufigste Ergebnis war eine 6:9-Niederlage. Ein Sieg blieb dem Team am Ende leider verwehrt. Doch gegen Ende der Saison hatte man noch zwei Mal die Chance auf den Sieg. Sowohl gegen Neuenrade als auch gegen Meinerzhagen sprang am Ende ein Unentschieden heraus. Bei allen drei Punktgewinnen verlor man das Schlussdoppel.

Wie schon in der Hinrunde erspielten die beiden jüngsten in der Mannschaft am unteren und mittleren Paarkreuz  die besten Bilanzen. Ossenberg beendete die Saison mit einer 18:6 Bilanz und Gerland mit einer 13:9-Bilanz. Mit einer 7:7-Bilanz im Doppel bildeten die beiden auch eine starke Doppelkonstellation. Eine sehr starke Rückrunde zeigte noch Spitzenspieler Kirsch, von seinen letzten sechs Einzeln gewann er fünf und revanchierte sich selbst für die vielen knappen Niederlagen. Über die ganze Saison war leider eine große Doppelschwäche zu erkenne, was am Ende auch die vielen knappen Niederlagen erklärt.

 

Sehr erwähnenswert ist auch die Leistung unserer vierten Mannschaft in dieser Saison. Nachdem Aufstieg wusste man nicht wo man mit dieser Mannschaft stehen würde. Doch bereits nach der Hinrunde war klar, dass die Mannschaft sich in der Klasse etablieren kann. Nach 7:11 in der Hinrunde beendete man auch die Rückrunde mit dem gleichen Ergebnis. Die Rückrunde begann direkt mit dem Derby gegen TTC Altena, welches bereits in der Hinrunde gewonnen werden konnte. Auch den zweiten Vergleich gewannen die Galgenköpfe. Im Schlussdoppel setzten sich Ossenberg/Gerland damals durch. Den überraschendsten Sieg feierte die Truppe um Kapitän Helge Ciesielski gegen eines der Topteams, aus Volkringhausen. Die Balver wurden 9:2 abgefertigt. Es folgten dann noch ein Sieg gegen Bierbaum und eine Punkteteilung gegen Plettenberg. Am Ende sprang ein starker 7. Tabellenplatz heraus. Bei den Bilanzen stach niemand heraus, die Saison der vierten Mannschaft war meist durch geschlossene Mannschaftsleistungen geprägt. Auch die Integration von Neuzugang Friedmann war tadellos.