Krenz holt den 7. Titel

 

Ohne Niederlage und glattem Finalsieg gegen Baudisch

Roberg zum ersten Mal unter den ersten Drei - Doppel geht an Jost/Döhler

 

Spitzenspieler der ersten Mannschaft Guido Krenz hat sich zum 7. Mal den Titel bei den Vereinsmeisterschaften gesichert und ist nun alleiniger Zweitplatzierter in der ewigen Liste der Titelträger. Ein Titel fehlt im inzwischen nur noch um mit Rekordsieger Gerd Nüsken gleichzuziehen. Mit diesem Ziel kann er nun in die nächsten Vereinsmeisterschaften im kommenden Jahr gehen. Krenz ging einmal mehr als großer Favorit in diesen Turnier und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Auf den Plätzen zwei und drei folgten ebenfalls Spieler der ersten Mannschaft. Baudisch belegte den zweiten Rang und verlor wie 2017 erneut im Finale gegen Krenz. Roberg gelang nach vielen Fünf-Satz-Siegen der erstmalige Sprung aufs Treppchen.

Die 19 Teilnehmer sahen einen Durchmarsch wie er im Buche stand, Krenz verlor auf seinem Weg zum Titel lediglich einen Satz. Da der Titelverteidiger aus dem Vorjahr nicht am Start war, war Krenz gemäß seines TTR-Wertes an Position 1 gesetzt. Nach einem Freilos in Runde Eins war die erste Hürde Jens Cieisielski, die zu meistern hatte. Darauf folgte ein ungefährdeter Sieg gegen Jost, ehe sein ehemaliger Doppelpartner Ehlert, der in der Runde zuvor Sebastan Merz ausschalten konnt, auf ihn wartete. Auch dieses Spiel konnte Krenz siegreich gestalten, sodass im Hautrundenfinale das Duell mit seinem Mannschaftskollegen Baudisch perfekt war. 

Carsten Baudisch hatte sich nach einem Sieg  über Herbert Mattka in einem anschaulichen Spiel gegen Martin Döhler durchsetzen. Nach dem Erfolg spielte er gegen Michael Kirsch, der in der Runde zuvor Thomas Roberg auf die Verlierseite beförderte. Auch hier setzte sich die Nummer zwei der Setzliste. Im Hauptrundenfinale konnte sich Krenz in vier Sätzen durchsetzen. Für Baudisch war allerdings noch nicht verloren, denn durch einen Sieg im Trostundenfinale konnte er sich eine zweite Chance gegen Krenz erspielen. Im Trostrundenfinale bekam Baudisch es mit Roberg zu tun. Roberg hatte sich nach seiner Niederlage gegen Kirsch über die Trostrunde mit Fünf-Satz-Erfolgen gegen Ossenberg, Döhler und Jost ins Finale gespielt. Auch hier musste es so kommen, dass die Entscheidung im Entscheidungssatz fiel. Am Ende siegte Baudisch hauchdünn gegen Roberg. Bei Baudischs zweiten Chance gegen Krenz fehlten ihm allerdings die Körner um Krenz nochmal entscheidend zu fordern.

Im Doppel kam das erstem Mal der neue Spielmodus zum Einsatz. In diesem Jahr wurden die Doppelpaarungen anhand  der TTR-Werte bestimmt. Der TTR-Beste spielte mit demjenigen, der die wenigsten TTR Punkte zum letzten Stichtag hatte. So kam es zu teils interessanten Paarungen. Am Ende sicherten sich Döhler Jost durch einen glatten -Drei-Satz-Erfolg  gegen Müller St./Lehmann den Titel. Döhler/Jost hatten sich im Halbfinale gegen Minker/Krenz in vier Sätzen durchgesetzt und Müller/Lehmann im Entscheidungssatz gegen Mattka H./Gerland.